Rettungskette für Menschenrechte

#HandinHand

!! Wegen der Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus verschoben  !!

Auf den Fluchtrouten nach Europa gibt es fürchterlich viel Elend. Viele Menschen sterben. Der Verein „Menschenkette für Menschenrechte“, besteht aus Pädagog*innen, Journalist*innen, medizinischem Fachpersonal und, Schriftsteller*innen aus Deutschland, Österreich und Italien, die dem Leid und Sterben nicht länger zuschauen wollen. Viele andere Hilfsorganisationen schließen sich diesem Anliegen an. Auch die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit (EMFA) Bonn. Gemeinsam wollen wir für Menschlichkeit in Europa einstehen.

Als Zeichen für solches Einstehen ist eine Menschenkette von Norddeutschland bis zum Mittelmeer geplant. Die Route soll in Hamburg beginnen und über Hannover, Bielefeld, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Köln, Bonn, Koblenz, Mainz, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, Memmingen, Kempten, weiter über Österreich, Reutte, Telfs, Innsbruck und Italien, Bozen, Trient, Rovereto, Verona, Vicenza, Padua führen und in Chioggia enden. Dazu ruft die EMFA Bonn Sie zum Mitmachen auf.

Wenn wir auch noch nicht wissen, wann diese Aktion nach der Coronakrise stattfinden kann, bitten wir Sie, nehmen Sie sich vor mitzumachen und  mit uns zusammen in Bonn ein Zeichen für Menschlichkeit zu setzen. Sobald ein neuer Termin feststeht, werden wir Sie gerne informieren. Schicken Sie uns dafür bitte eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aufruf_Menschenkette_2020_neu_1.pdf


 

5. spiritueller Impuls zur Fastenzeit

Zeit, Neues zu entdecken, Wesentliches zu erkennen und Gott zu finden

„Nehmt Neuland unter den Pflug. Es ist Zeit, den Herrn zu suchen.“ (Hos 10,12)

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verändern den Alltag jedes Einzelnen sehr stark. Der Rhythmus des Alltags ist gestört, an neue Formen des Zusammenlebens müssen wir uns gewöhnen. Distanz halten ist wichtig geworden. Auf vieles soll jeder verzichten. Aber trotzdem dürfen wir nicht die Gemeinschaft aufgeben.

Durchpflügen und beleuchten wir entsprechend der Aufforderung Hoseas die Erfahrungen der augenblicklichen Tage und Nächte. Dann gibt es reichlich Betrachtungsstoff zur Besinnung und Meditation des neuen Alltags: Was ist wichtig? Was ist mir wichtig?

Nachdenken, sich besinnen und beten vor dem Einschlafen oder vor dem Beginn des Tagestrubels am Morgen bieten Möglichkeiten, um zurück- oder vorauszublicken: Ich kann Kraft schöpfen, um meinen Alltag mit allen Erschwernissen auszuhalten und meine Verantwortung wahrzunehmen. Ich möchte Sie ermutigen nicht aufzuhören, in allem Fremden Sinn und Gott, den Herrn, zu suchen. Suchen, denn auf diesem Neuland war noch niemand von uns. Wie es weitergeht, wissen wir nicht. Jeden Tag erwarten uns andere neue Herausforderungen. Pflügen und suchen wir – gemeinsam -, denn miteinander werden wir ans Ziel kommen. Und es wird gut. Nur Mut!

Ihr Pastor Dirk Voos

7wo2020 aktionsmotiv hoch rgb


 

 

4. spiritueller Impuls zur Fastenzeit

Sich dem Schlechten stellen, dass das Gute sich durchsetzt

„Ich wartete auf das Gute, und es kam das Böse; ich hoffte auf Licht, und es kam Finsternis.“
(Hiob 30,26)


Die Lage wird angesichts der Gefährdung durch das Coronavirus SARS-CoV-2 immer schwieriger. Das öffentliche Leben ist sehr eingeschränkt. Jeder Mensch soll persönliche Kontakte vermeiden – sozusagen Fasten von Nähe. Alles andere als zuversichtlich aufeinander zuzugehen.

Es ist schwierig, nicht pessimistisch zu sein und auf Gutes zu hoffen, wenn es immer schlimmer wird. Es fällt schwer „auf das
Gute zu warten, wenn das Böse kommt; auf Licht zu hoffen, wenn es immer finsterer wird“.

Es ist sinnlos, die gegenwärtige Situation schön zu reden. Sie fordert jeden von uns heraus, das Schlimme anzunehmen und uns auf die eine oder andere Weise darin zu bewähren. Erlauben Sie sich ruhig, traurig zu sein über all das, was Sie gerade alles nicht tun dürfen. Erlauben Sie sich, Gott all das zu klagen! Doch bleiben Sie zuversichtlich und handlungsfähig. So schwer es auch sein mag: Geduldig wie Hiob zu sein, ist gerade unsere Aufgabe. Und mehr noch: Seien Sie solidarisch und helfen anderen in der augenblicklichen Situation.

Die vielen Menschen, die sich jetzt anbieten, Nachbarn zu helfen, machen mir Mut.
Jede und jeder, der verzichtet, damit andere zurecht kommen und nicht krank werden, zeigt mir: Es gibt das Gute. Und das Gute wird am Ende alle Schwierigkeiten überwinden. Nur Mut!

Ihr Pastor Dirk Voos

7wo2020 aktionsmotiv hoch rgb


 

Vorerst keine Sozialberatung und keine Veranstaltungen


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
 
leider müssen auch wir auf die aktuelle Coronavirus-Pandemie reagieren, obwohl wir das Gegenteil erhofft haben.
 
Ab sofort fallen die EMFA-Sozialberatung sowie alle Veranstaltungen der EMFA-Integrationsagentur bis einschließlich 19. April aus.
 
Davon betroffen ist auch die in den Osterferien (14. bis 17.4.) geplante Ferienfreizeit.
 
In dringenden Fällen kann die Sozialberatung dienstags von 10 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 17 Uhr telefonisch kontaktiert werden.
 
EMFA-Büro: 0228 - 69 74 91 oder:
Carina Pfeil (Koordinatorin für Flüchtlingsarbeit und Ehrenamt)
Mobil: 0174-1658544
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 
 
Wir hoffen sehr, Sie bald wieder unter gewohnten Umständen begrüßen zu dürfen. Über die weitere Entwicklung halten wir Sie auf dem Laufenden.
 
Eure und Ihre
EMFA / Integrationsagentur
 

3. spiritueller Impuls zur Fastenzeit

Zuversicht ist möglich

Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein?
(1. Mose 18,14)

Augenblicklich fällt es schwer, optimistisch zu sein. Der Coronavirus SARS-Cov-2 kann überall sein, so dass Menschen überall Sorge haben, sich anzustecken. Viele Veranstaltungen werden deshalb abgesagt. Das öffentliche Leben stockt. Auch das wirtschaftliche ist betroffen. Im persönlichen Alltag soll zur Vorsicht jeder Mensch enge Kontakte meiden - mehr zuhause bleiben als rausgehen. Keiner weiß, wann diese unsichtbare Gefahr vorbei ist. Hoffentlich bald!

Um die Hoffnung zu stärken, ist 7 Wochen ohne Pessimismus wichtig und richtig. Doch woraus kann ich Zuversicht schöpfen? 

Ich versuche, mir nur über das Sorgen zu machen, was ich selbst beeinflussen kann, was ich besorgen kann, z.B. Risiken verringern, nicht jede Veranstaltung besuchen, keine Hand geben, viel Hände waschen usw. Aber kaine Angst vor Fremden, zum Beispiel aus Asien, haben. Solche Vorurteile helfen nicht, sondern diskriminieren Menschen. Stattdessen bestärkt mich diese Fastenzeit, zuversichtlich zu hoffen, dass ich nicht krank werde oder zumindest nur leicht. 

Ich vertraue darauf, dass es eine Zeit danach gibt, denn Gott ist nichts unmöglich, und Gott möchte, dass wir Menschen leben.

Gottes Fürsorge vertraue ich mich an. Dieses Vertrauen tut mir gut. Nur Mut!

Ihr Pastor Dirk Voos

7wo2020 aktionsmotiv hoch rgb


 

Einladung zum KulturCafé

Sonntag, 17. Mai 2020, 11.30 Uhr
MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, Bonn

Thema "Heimat"

Heimat, das ist der Ort, wo wir wohnen, morgens die Brötchen holen, die Kinder in die Schule gehen und wir nachts schlafen, wo wir hingehören, an der wir mitbauen, wo wir unsere Lebensaufgaben haben. Das ist unsere Heimat, wo wir uns geborgen fühlen, ein Ort, wo wir uns auskennen und wo wir uns deshalb sicher fühlen: das Haus oder die Wohnung, die wir eingerichtet haben; die Straße, in der wir die Nachbarn kennen; die Stadt, deren Wohlergehen uns am Herzen liegt. Dazu gehören die Menschen, mit denen wir Zeit verbringen.

Das alles ist ein Stück von uns selbst. Aber auch umgekehrt gilt: Wir sind mit unserem Leben ein Stück davon. Wir bauen mit an dem Ort, indem wir leben, eine Familie gründen, in der Arbeit etwas leisten und einen Haushalt führen. Deshalb ist jedes Stück Heimat besonders wichtig. Doch haben wir verschiedene Heimaten? Frühere und zukünftige? Sogar gleichzeitig?

Diskutieren Sie mit: Was ist meine Heimat?


 

AUSZEIT fällt aus!

Muss leider wegen der Covid-19-Pandemie entfallen!!!
 
 

2. spiritueller Impuls zur Fastenzeit: Ohne Furcht …

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Zaghaftigkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Selbstbeherrschung.“ (2. Timotheus 1,7)

Der Coronavirus geht um und kommt immer näher. Jeden Tag höre ich von neuen und immer mehr Verdachts- und Infektionsfällen.

Um mich herum haben viele Menschen Sorge und Angst. Veranstaltungen werden abgesagt. Desinfektionsmittel, Lebensmittel und anderes werden gehortet. Wegen der „Hamsterkäufe“ ist vieles ausverkauft. Wie soll ich mich verhalten? Wie soll ich positiv und zuversichtlich bleiben, dass mir nichts passiert? Dass den Menschen um mich herum nichts geschieht?

Entsprechend dem Motto von „7 Wochen ohne“ möchte ich zuversichtlich sein und nicht ängstlich. Ich werde vorsichtig sein und es vermeiden, die Hand zu geben, und regelmäßig die Hände waschen. Aber ich werde mich nicht zu Hause einschließen und alle Menschen meiden. Ich werde mich trotzdem mit Menschen treffen und, wenn ich möchte, ins Theater, Museum und zum Gottesdienst gehen.

Denn das tut mir gut! Nur Mut!

Ihr Pfarrer Dirk Voos

7wo2020 aktionsmotiv hoch rgb


 

Bildungsreise nach Georgien

Termin: 21. Mai bis 1. Juni 2020 (12 Tage)
Preis: 1350€
(Basiert auf einem Flugticketpreis in Höhe von 500€, mit 8kg Handgepäck und bis zu 23kg Gepäck im Koffer.)
Einzelzimmer Zuschlag 310€
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ansprechpartnerin: Nino Müntnich
Highlights:
* Tiflis - Georgiens Hauptstadt
* Weinkeller „Khareba“ im Kaukasusgebirge
* Borjomi - Kurort
* Felsenstadt „Vardzia“ in Kleinkaukasus
* Kloster-Komplex Gelati
* Sataplia, Prometes Mgvime
* Höhlenkloster David Garedscha
* Mzcheta - frühere Hauptstadt Georgiens, heutiges religiöses Zentrum.
Im Reisepreis inklusive:
Deutschsprachige Reiseleitung
Linienflüge (Economy-Klasse) mit Lufthansa oder LOT von Köln oder Düsseldorf via München oder Warschau nach Tiflis. Handgepäck 8 kg, Bagage 23 kg
Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren, Luftverkehrssteuern, zurzeit gültiger Kerosinzuschlag
Übernachtungen in 3- und 4-Sterne-Hotels mit privatem Bad/Dusche und WC in der gebuchten Zimmerkategorie
Transfers und Ausflüge im komfortablen Minibus mit Klimaanlage.
Ausflugsprogramm, inklusive Eintrittsgelder
Verpflegung Halbpension 11x Frühstück, 11x Abendessen in georgischen Restaurants.
Große Weindegustation mit Essen im Weinkeller „Khareba“.
0,5 Liter Mineralwasser und 1 Glas Wein zu den Abendessen
Nicht eingeschlossene Leistungen:
Kofferträger
Trinkgelder
Ausgaben des persönlichen Bedarfs
Sonstige nicht genannte Leistungen
Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass, der noch mindestens drei Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Ein Visum ist nicht erforderlich.
Hinweis zur Unterbringung
Das Hotel in Tiflis liegt im Zentrum und zeichnet sich durch guten Service aus. Die ausgewählten Hotels in Signagi, Kutaisi, Borjomi und Tiflis überzeugen durch ihre Qualität.
Reiseversicherung:
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung beziehungsweise eines Versicherungspakets.

Weiterlesen

Die Bonner Buchmesse Migration goes to Leipzig

von Marion Rissart

Ja, Sie haben richtig gelesen.

Die Bonner Buchmesse Migration klebt nicht an der Scholle, sondern freut sich, im “Literarischen Salon NRW“ auf der Leipziger Buchmesse 2020 auf nationaler Ebene zu präsentieren!
Auf Einladung des LiteraturRates NRW  stellen am Freitag, dem 13. März 2020 um 15 Uhr auf der Leipziger Buchmesse 2020, Hidir Celik (Erfinder der Bonner Buchmesse Migration) und Marion Rissart vom Organisationsteam das Konzept vor.

Gedichte, Wissenschaft und Prosa – für jeden etwas

Hidir Celik vermittelt außerdem mit seinem neuesten Gedichtband „Ich stehe vor den Toren“, wie er sich mit den Fragen unserer Gegenwart, wie Flucht, Vertreibung, Krieg und Frieden, kritisch auseinander setzt.

Marion Rissart dagegen analysiert in ihrem Sachbuch „Menschenrechte-who cares?!“, ob Menschenrechtsverletzungen überhaupt bestraft werden können und wie das Ringen um späte Gerechtigkeit anhand des Beispiels Argentinien aussieht.

Forum für Kunst und Kultur

Mit an Bord auf der Leipziger Buchmesse sind außerdem die Autoren der ersten Stunde, Monika Seyhan und Joël Agnigbo. Monika Seyhan erzählt in ihrem neuesten Werk „Lebens(t)räume“, wie das Leben sich nicht durch schützende Räume einsperren lässt.  Joël Agnigbo beschreibt in seinem Buch „Stolpersteine auf dem Weg zur Freiheit“ ausführlich den Weg von der Kolonisation Afrikas bis hin zur Migration und räumt damit auch mit dem Vorurteilen auf, die zu dieser Schieflage führen konnten.

Wir freuen uns, unsere Bonner Buchmesse Migration als Forum für Literatur und Kunst als Brücke zwischen den Kulturen einen breiteren Publikum vorzustellen. Und wir sind gespannt auf inspirierende Gespräche durch belebende Begegnungen.

Schauen Sie vorbei! Wir freuen uns auf Sie!

 

Leider wurde die Leipziger Buchmesse wegen des Corona-Virus abgesagt. Somit entfällt zu unserem großen Bedauern auch unser Auftritt!

Gruppenbild Preisverleihung Bonner Buchmesse

Preisverleihung des Literaturwettbewerbes bei der Buchmesse 2019;
Foto: Jürgen Seidel