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Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn

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Willkommen
bei der EMFA

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn – Integrationsagentur

Seit ihrer Gründung 1989 ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine Einrichtung des Kirchenkreises Bonn, mit dem Ziel, Flüchtlinge, Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten bei ihren rechtlichen, sozialen, und seelsorgerischen Problemen zu begleiten und zu beraten. 1995 wurde auf Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. (BIM e.V.) gegründet, um im Bereich der Bildungsarbeit den Interkulturellen Dialog zu fördern. Gemeinsam führen wir Seminare und Veranstaltungen zu migrationspolitischen Themen, Interkulturelle Trainings und Projekte durch. Der Evangelische Kirchenkreis Bonn setzt sich in Zusammenarbeit mit BIM e.V., den Bonner Gemeinden und städtischen Jugendeinrichtungen für die Belange von Migranten, Migrantinnen und Flüchtlingen ein.

Mit einem kleinen Team von hautamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und vielen ehrenamtlichen Helfern ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine unverzichtbare Anlaufstelle in Bonn geworden. Die gute Vernetzung mit anderen Organisationen und städtischen Einrichtungen kommt den Hilfesuchenden unmittelbar zugute.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen, Projekte und Berichte.

Plakat der Buchmesse

Plakat_A3.pdf

Wer am Plakat interessiert ist, kann es bei uns kostenlos erwerben:

EMFA / Integrationsagentur, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Netzwerk »Flucht, Migration und Behinderung« stellte sich vor

Das Bonner Netzwerk »Flucht, Migration und Behinderung« setzt sich zum Ziel, durch niedrigschwellige und bedürfnisgerechte Angebote der Beratung, Information, Empowerment und Unterstützung MigrantInnen sowie Geflüchteten mehr Teilhabe an Gesundheit, Prävention sowie Pflege zu ermöglichen.

Wie diese Ziele (gemeinsam) zu erreichen sind, war das Thema einer Veranstaltung am 26. September 2022 im MIGRApolis-Haus. Vertreten waren AkteurInnen der Sozial-, Migrationsarbeit, der Flüchtlings- und Behindertenhilfe, mit Multiplikatoren aus Migranten(selbst)organisationen sowie der Selbsthilfe im Rahmen des wöchentlichen Konversations-Cafés 

Durch das Programm führte Martina Romeike vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Köln und das südliche Rheinland. Nach einer Begrüßung durch Dr. Hıdır Çelik, dem Leiter der EMFA / Integrationsagentur, stellten die anwesenden einzelnen Vertreter ihre Organisationen vor. Daniel Lenartowski vom Haus der Bonner Altenhilfe hielt einen Impulsvortrag zum Thema "Pflegeversicherung", in dem er die einzelnen Leistungen für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen vorstellte. Anschließend stellten sich die Mitgliedsorganisationen des Netzwerkes den Fragen des interessierten Publikums. 

Wir bedanken uns herzlich für eine voll gelungene Veranstaltung.

Foto 1  Foto 2

Zeichnung

Fotos: Hıdır Çelik, Martina Romeike, Zeichnung durch Teilnehmer*innen 


  

„Auf Augenhöhe“?

Sechs Bilder zum russischen Krieg gegen die Ukraine
von Klaus Gebauer, Bonn

Eröffnung der Ausstellung am 30. September 2022 um 18.30 Uhr im MIGRApolis-Haus der Vielfalt

Acryl auf Leinwand 100 mal 150 cm; gemalt zwischen April und Juli 2022 als wütende Erklärung gegen einen europäischen Krieg, hinter dem mehr steckt als nur ein verrückter Staatsführer.

Dr. Klaus Gebauer, von 1979 bis 2005 fachlich zuständig für die Entwicklung von Lehrplänen in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern und Religionsunterrichten in allen Schulformen und Schulstufen in NRW, Politologe, Historiker und Pädagoge, hat seit seiner Schulzeit in den 50er Jahren am Aloisius-Kolleg und am Beethovengymnasien nie aufgehört zu zeichnen und zu malen.

Ein Zitat aus dem Deutschunterricht 1959 im „Beethoven“ am Rhein:
Krieg hautnah ist etwas anderes als Goethes:
„Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus.“
[Goethe, Faust I, Osterspaziergang, ein Bürger]

Der Krieg in der Ukraine und um die Ukraine ist uns heute nicht „weit“ und nicht „hinten“. 26 Jahre berufliche Arbeit für ein interkulturelles Deutschland, wollte Lehre sein aus dem menschlichen Desaster deutscher Urheberschaft; nationalistische Überhebung sollte verschwinden, statt dieser sollte Begegnung „auf Augenhöhe“ zur Maxime werden.

Die Bilder von Klaus Gebauer verstehen sich als gemalte Fragezeichen.

Gibt es eine „Augenhöhe“ mit dem russischen Führer und/oder mit seinen Untertanen, die wir herstellen und einhalten könnten? Der Begriff der „Begegnung auf Augenhöhe“ ist heute fester Bestandteil der Toleranzsprache. Hilft er weiter bei einem Gegenüber, das allein aufgrund seiner vergleichsweise großen Bevölkerungszahl und aufgrund eines imperialistisch zusammen-gekriegten Riesenterritoriums glaubt, etwas Besseres zu sein als die übrige Welt, und daraus ableitetet, diese Welt nach Belieben mit Krieg zu überziehen?

PRESSEMITTEILUNG-zur-AUSSTELLUNG.pdf


 

Der Radiotalk Bonner Buchmesse Migration geht in die 2. Runde

von Marion Rissart

Am 22.September 2022 war es wieder soweit: Die Vorbereitung für die Interviewreihe lief wieder bei LoCom in der Bonner Bachstraße an. Selbstverständlich waren die Gäste wieder handverlesen und für viele Fragen beim Thema „Was ist Heimat“ offen.

So plaudert Serge Palaise von Eine-Netz-Welt-NRW über seine Ausstellung „Schwarz ist der Ozean“, und Johannes Schwerdt von der Organisation „Menschen ohne Papiere“ erklärt, dass er sich persönlich schwer über den Heimatbegriff definiert.

Darüber hinaus: Warum Ulrich Hamacher (Geschäftsführer der Diakonie Bonn) Heimat in Beziehungen, die immer neu erarbeitet werden müssen, sieht. Und wie es dem Superintendenten des Bonner Kirchenkreises, Dietmar Pistorius, bei den Weltkonflikten gelingt, weiter in sich zu ruhen.

Wer mehr wissen möchte, höre und lausche rein: Am 3. Oktober 2022, 21-22 Uhr auf Radio Bonn Rhein/Sieg


 

Aktuelle Veranstaltungen

Okt
4

04.10.2022 10:00 - 12:00

Okt
6

06.10.2022 15:00 - 17:00

Okt
10

10.10.2022 14:00 - 16:00

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