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Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn

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Willkommen
bei der EMFA

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn – Integrationsagentur

Seit ihrer Gründung 1989 ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine Einrichtung des Kirchenkreises Bonn, mit dem Ziel, Flüchtlinge, Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten bei ihren rechtlichen, sozialen, und seelsorgerischen Problemen zu begleiten und zu beraten. 1995 wurde auf Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. (BIM e.V.) gegründet, um im Bereich der Bildungsarbeit den Interkulturellen Dialog zu fördern. Gemeinsam führen wir Seminare und Veranstaltungen zu migrationspolitischen Themen, Interkulturelle Trainings und Projekte durch. Der Evangelische Kirchenkreis Bonn setzt sich in Zusammenarbeit mit BIM e.V., den Bonner Gemeinden und städtischen Jugendeinrichtungen für die Belange von Migranten, Migrantinnen und Flüchtlingen ein.

Mit einem kleinen Team von hautamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und vielen ehrenamtlichen Helfern ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine unverzichtbare Anlaufstelle in Bonn geworden. Die gute Vernetzung mit anderen Organisationen und städtischen Einrichtungen kommt den Hilfesuchenden unmittelbar zugute.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen, Projekte und Berichte.

Impuls für 3. Fastenwoche: Ehrlich einander zugetan sein

7 Wochen ohne 2019

Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nicht-Grieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus. (Kolosser 3,8–11)

Ich hatte Sie zuletzt ermutigt, sich ihre persönlichen Lebenslügen bewusst zu machen, um ehrlich zu sich selbst zu sein. Diesmal möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf das Verhältnis zu anderen Menschen richten. Um Anderen und Fremden ehrlich zu begegnen, muss jede/r gegenseitige Vorurteile, die das Miteinander behindern können, zurückstellen. „Nun aber legt alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte“. Vorurteile sind noch keine Wahrheit, sondern müssen ehrlichen gemeinsamen Erfahrungen Platz machen. Vorurteile sind Teilwahrheiten, die ich richtig einordnen und weiterentwickeln muss. Was hilft in der Beziehung? Was schützt mich vor Enttäuschungen? Was blockiert mich? Was ist wahr?

Bezüglich des Mottos der diesjährigen Aktion "7 Wochen ohne Lügen" möchte ich Sie ermutigen, Vorurteile durch eigene Urteile zu ersetzen. Riskieren Sie zu untersuchen: Wie ist der/die Andere wirklich? Lassen Sie sich vom Kolosserbrief anstecken, nicht nach Nationalitäten zu unterscheiden, sondern den Mitmenschen anzunehmen. Als Menschen wie mich selbst. Als Christ glaube ich, als von Gott gewollt und geliebt wie ich selbst.

Bleiben Sie achtsam, wenn es darum geht, nach der Wahrheit zu suchen. Vermeiden Sie einfache allgemeine Wahrheiten. Suchen Sie stattdessen in der persönlichen Begegnung die individuelle, den Anderen gerecht werdende Wahrheit. Seien Sie mißtrauisch, wenn gelästert wird oder vorgebliche Wahrheiten hinter dem Rücken von jemandem erzählt werden. Bleiben Sie den Anderen und Fremden ehrlich zugetan.

Pfarrer Dirk Voos


 

KreativWerkstatt

in den Osterferien
Dienstag, 23.04. – Samstag, 27.04.2019 von 10-17 Uhr

Kunst Musik Theater Workshop
im MIGRApolis-Haus der Vielfalt
Brüdergasse 16-18, Bonn

Für Kinder von 8 bis 13 Jahren

Zeige Deine Kreativität in einem Projekt mit anderen Kindern und entdecke, was in DIR steckt.
Du wolltest immer mal Musik machen, malen, tanzen und schauspielern?
Dann komm vorbei und genieße eine schöne und spannende Zeit.

Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Info und Anmeldung

Leila Mousselmani
0179 1020006
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

KreativWerkstatt.pdf


 

Mit interkultureller Kompetenz begleiten: Mit eigenen Werten bewusst helfen

Seminar mit Supervision

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Motivation und Ziele in der Flüchtlingshilfe zu reflektieren. Was ist mir, was ist den Begleiteten wichtig?Was habe ich erreicht? Was möchte ich noch erreichen? Wie kann ich das machen? Welche Grenzen muss ich achten?

Termine: Donnerstag, 28. März, 25. April und 23. Mai 2019, jeweils von 17.00 bis 19.30 Uhr
Ort: MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

Referent: Dr. Hidir Celik ist Politologe und Soziologe. Er promovierte über »Die Migrationspolitik bundesdeutscher Parteien und Gewerkschaften«. Seit 1999 hat er einen Lehrauftrag an der Universität zu Köln im Fachbereich Interkulturelle Pädagogik. Er leitet die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit des Ev. Kirchenkreises Bonn (EMFA) / Integrationsagentur.

Supervisor: Pfarrer Dirk Voos ist im Evangelischen Kirchenkreis Bonn mit Migrations- und Flüchtlingsarbeit beauftragt. Als Seelsorger, Coach und Supervisor begleitet und fördert er Menschen in Übergangs- und Entscheidungssituationen.

Supervision_interkulturelle_Kompetenz.pdf


 

Mal ehrlich! 7 Wochen ohne Lügen

Impuls für die 2. Fastenwoche: Die Wahrheit erkennen

von Pfarrer Dirk Voos

7 Wochen ohne 2019

Die neue Fastenaktion „Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen“ fragt nach dem Umgang mit der Wahrheit. Die Frage nach der Erkenntnis der Wahrheit spielt schon in der biblischen Geschichte vom Anfang der Welt eine Rolle:

Und die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet!

Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.“ (Gen 3,1,7)

Warum auch immer die beiden Menschen von der besonderen Frucht aßen, es wirkte. Sie entdeckten, dass sie nackt waren. Sich nackt zu fühlen, kann Angst machen, weil ich mir schutzlos vorkomme. Nackt wird jedoch auch meine Individualität deutlich: ich bin zu sehen, wie ich ehrlich bin.

Lohnt sich diese Erkenntnis? Oder ist es besser, der Wahrheit aus dem Weg zu gehen und mit Lebenslügen zu leben? Ich finde gut, dass Eva und Adam nach Erkenntnis und Wahrheit gestrebt haben. So werden Menschen erwachsen und selbstverantwortlich. Wer verantwortlich ist, muss zwar die Konsequenzen seines Handelns tragen. Dafür gewinnt er jedoch einen weiteren Horizont, weil er Grenzen und Mauern überwindet und sich dadurch weiter entfalten kann. 

Bezüglich des Mottos der diesjährigen Aktion "7 Wochen ohne Lügen" ermutigt mich diese Geschichte, es mir nicht in der Komfortzone meiner Lebenslügen bequem zu machen. Stattdessen möchte ich neugierig weiterfragen: Gibt es nicht mehr? Wer bin ich? Was kann ich tun? Ist ignorieren, wenn ich solch eine Sehnsucht spüre, nicht auch schon eine Lüge? Ich glaube das. Wenn Sie das auch spüren, nutzen Sie diese Fastenzeit dafür, Lebenslügen zu hinterfragen: Was wollten Sie immer einmal machen und haben es sich nicht getraut? Seien Sie ehrlich zu sich und überlegen: Geht es nicht doch anders?




Aktuelle Veranstaltungen

Mär
25

25.03.2019 14:00 - 16:30

Mär
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26.03.2019 10:00 - 12:00

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28.03.2019 15:00 - 17:00

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