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Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn

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bei der EMFA

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn – Integrationsagentur

Seit ihrer Gründung 1989 ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine Einrichtung des Kirchenkreises Bonn, mit dem Ziel, Flüchtlinge, Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten bei ihren rechtlichen, sozialen, und seelsorgerischen Problemen zu begleiten und zu beraten. 1995 wurde auf Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. (BIM e.V.) gegründet, um im Bereich der Bildungsarbeit den Interkulturellen Dialog zu fördern. Gemeinsam führen wir Seminare und Veranstaltungen zu migrationspolitischen Themen, Interkulturelle Trainings und Projekte durch. Der Evangelische Kirchenkreis Bonn setzt sich in Zusammenarbeit mit BIM e.V., den Bonner Gemeinden und städtischen Jugendeinrichtungen für die Belange von Migranten, Migrantinnen und Flüchtlingen ein.

Mit einem kleinen Team von hautamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und vielen ehrenamtlichen Helfern ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine unverzichtbare Anlaufstelle in Bonn geworden. Die gute Vernetzung mit anderen Organisationen und städtischen Einrichtungen kommt den Hilfesuchenden unmittelbar zugute.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen, Projekte und Berichte.

Pfingsten: Für Gemeinschaft Grenzen öffnen: Verständnis fördern!

von Dirk Voos

Pfingsten könnte man den „big bang“ des christlichen Glaubens nennen. Was vorher regional und eher in kleinen Kreisen verborgen geschah, breitet sich plötzlich wie nach einer Explosion weltweit aus. Die Christinnen und Christen erinnern sich und feiern, dass Gott seinen Geist über sie ausgeschüttet hat und bitten immer wieder neu um seinen Heiligen Geist, damit sie seinen Willen auch ohne direkte Anleitung durch Jesus verstehen. Sie vertrauen darauf, dass Gott durch seinen Geist in ihnen wirkt und sie entsprechend seines Willens handeln.

Am 50. Tag der Osterzeit, also 49 Tage nach dem Ostersonntag, sollen nach dem biblischen Bericht der Apostelgeschichte die Jünger beim Feiern des jüdischen Festes Schawuot als erste mit dem Heiligen Geist begabt worden sein, so dass sie mutig und frei in aller Öffentlichkeit die christliche Lehre weitergaben. Als erstes Beispiel überliefert Lukas dafür eine Predigt des Petrus. Danach ließen sich 3.000 Menschen verschiedener Herkunft und Sprache taufen und wurden Christen. Startpunkt der christlichen Wachstumsgeschichte, die das Christentum zur Religion für viele Menschen überall auf der Welt machte.

Öffnung für die Welt bedeutet aber auch, dass in der christlichen Gemeinschaft für jeden Menschen Platz ist. Keiner darf ausgegrenzt werden. Trotz unterschiedliche Herkunft, Sprache, Meinungen und Gewohnheiten sollen und können die Menschen friedlich miteinander leben. Die für solches gegenseitiges Verständnis nötige Toleranz können Menschen mit Hilfe von Gottes Geist üben. Wenn der Heilige Geist wirkt, werden Christinnen und Christen einander helfen, wie Jesus es gelehrt und vorgelebt hat. Das ist Aufgabe der Kirche - von ihrer Gründung bis heute und in Zukunft.

In Gottes Geist gilt deshalb christliche Gastfreundschaft und Einladung zu Gemeinschaft Flüchtlingen und Migranten. Dass sie an Pfingsten spüren, wir sind willkommen und darin ein Stück von Gottes Liebe und seinem Segen erfahren. Ihre Freude strahlt auch auf unser Feiern für

F R O H E   P F I N G S T E N.

Pia Desideria – Speners Vorschläge für ein christliches Leben

Referent: Pfarrer Dirk Voos

Leitung: Ingo Siewert, Pfarrer, Rainer Mewis-Körner

Datum: Dienstag, 5. Juni 2018, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Gemeindezentrum Dreieinigkeitskirche Hersel, Mertensgasse 17a, 53332 Bornheim-Hersel

Inhalt:

Auch im 501ten Jahr nach der Reformation Martin Luthers gilt, dass die Kirche sich immer weiter reformieren muss. Sie darf nicht erstarren, sondern soll sich jeweils mit den Bedürfnissen der Menschen weiterentwickeln. Was brauchen die Menschen? Was wünscht sich Gott für die Menschen und für ihr Verhältnis zu ihm?

Diese Fragen stellen sich immer wieder neu. In der Wiederaufbauzeit nach dem 30jährigen Krieg hat Philipp Jakob Spener 1666 mit seinen „pia desideria“ (frommen Wünschen) dazu Vorschläge gemacht. Die rege Reaktion darauf führte zur pietistischen Reformbewegung und unter anderem zur Gründung der Franckeschen Stifung oder der Cansteinschen Bibelanstalt.

Wenn wir mehr als 350 Jahre später auch nicht mehr alle Gedanken Speners gutheißen, so regen seine Vorschläge zum eigenen Denken und Wünschen an. Dazu soll der Abend Impulse und Gelegenheit geben: Wie wünsche ich mir christliches Leben heute? Wie wünsche ich mir die Kirche?

Veranstalter

Evangelische Kirchengemeinde Hersel
Webseite: http://www.ev-kirche-hersel.de/

Die aktuelle Lage in Afrin unter türkischer Besatzungsmacht

KulturCafé
MIGRApolis-Haus der Vielfalt,
Brüdergasse 16-18, Bonn
Sonntag, 27. Mai 2018, 11.30 - 14.00 Uhr

Die Region Afrin im Norden Syriens beherbergte bis zum Beginn der türkischen Militäroffensive am 20. Januar dieses Jahres bis zu einer Million Menschen. Afrin war eine der wenigen Regionen Syriens, die bis zum Einmarsch des türkischen Militärs vor Krieg und Zerstörung verschont geblieben war.

Für das türkische Vorgehen gegen die kurdische Minderheit in Afrin gibt es offiziell und inoffiziell verkündete Gründe, die allesamt mit der Vorstellung einer militärischen Lösung der Kurdenfrage verbunden sind. Der türkische Einsatz diente zur Eliminierung jeglicher Ansätze kurdischer Selbstverwaltung in Nordsyrien. Dadurch ist die Infrastruktur zusammengebrochen, komplette Landstriche sind durch intensives Luftbombardement dem Erdboden gleichgemacht worden, hunderttausende Kurden aus der Region sind auf der Flucht und werden vom türkischen Militär und von mit ihr verbündeten islamistischen Gruppen an der Rückkehr gehindert. Die Vertreter der Kurden sehen in dem türkischen Vorgehen eine ethnische Säuberung gegen die eigene Minderheit.

Über die Hintergründe und die aktuelle Lage in Afrin wird Herr Fawzi Dilbar vom kurdischen Zentrum für Studien und Juristische Beratungen YASA e.V. einen Vortrag halten.

Info zur Person: Fawzi Dilbar kommt aus Afrin. Ende 2002 ist er zum Studium nach Bonn gekommen. Zurzeit ist er Mitglied des Bonner Integrationsrats.

kulturcafe_2018_05 

Frohe Pfingsten

Freizeit für Kinder aus aller Welt von 8-12 Jahren
22.05. – 26.05.2018

Dienstag bis Samstag in den Pfingstferien

Fünf Tage lang Spiele, Spaß und Spannung!
Täglich von 10 – 16 Uhr  
Keine Kosten für die Eltern 
Täglich gemeinsame Mahlzeit 
Wir besuchen das Deutsche Museum, spielen zwei Tage Improtheater,  machen Spiele im Freien
und zum Abschluss ein gemeinsames Picknick mit allen Kindern und Eltern!

Um sich einen Platz zu sichern, melden Sie Ihr Kind bis zum 30.04.2018 an!

TREFFEN IM MIGRAPOLIS - HAUS DER VIELFALT
Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit EMFA Brüdergasse 16 – 18, Bonn

Verbindliche  Anmeldung:
Persönlich bei der EMFA im Haus MIGRApolis, 1.Etage
Telefonisch: 0228/18037314
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Kontakt und Koordination: Silke Hansen
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aktuelle Veranstaltungen

Mai
28

28.05.2018 14:00 - 16:30

Mai
29

29.05.2018 10:00 - 12:00

Mai
31

31.05.2018

Jun
4

04.06.2018 14:00 - 16:30

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