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Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn

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Willkommen
bei der EMFA

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn – Integrationsagentur

Seit ihrer Gründung 1989 ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine Einrichtung des Kirchenkreises Bonn, mit dem Ziel, Flüchtlinge, Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten bei ihren rechtlichen, sozialen, und seelsorgerischen Problemen zu begleiten und zu beraten. 1995 wurde auf Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. (BIM e.V.) gegründet, um im Bereich der Bildungsarbeit den Interkulturellen Dialog zu fördern. Gemeinsam führen wir Seminare und Veranstaltungen zu migrationspolitischen Themen, Interkulturelle Trainings und Projekte durch. Der Evangelische Kirchenkreis Bonn setzt sich in Zusammenarbeit mit BIM e.V., den Bonner Gemeinden und städtischen Jugendeinrichtungen für die Belange von Migranten, Migrantinnen und Flüchtlingen ein.

Mit einem kleinen Team von hautamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und vielen ehrenamtlichen Helfern ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine unverzichtbare Anlaufstelle in Bonn geworden. Die gute Vernetzung mit anderen Organisationen und städtischen Einrichtungen kommt den Hilfesuchenden unmittelbar zugute.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen, Projekte und Berichte.

100 Jahre Nelson Mandela - Was ist das Erbe?

KulturCafé
Sonntag, 26. August 2018, 11.30 – 14.00 Uhr
MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, Bonn

Nelson Mandela wäre am 18. Juli 100 Jahre alt geworden. 

Sein 100. Geburtstag ist ein Anlass, sich mit Mandelas Vermächtnis, dem Kampf gegen die Apartheid und heutigen Verhältnisse in Südafrika zu beschäftigen.

Was ist vom "Vater der Regenbogen-Nation" und seinen Idealen geblieben? Was ist das Erbe der Anti-Apartheid-Bewegung in Deutschland? Welche Rolle spielten deutsche Akteure in dem Prozess zur Überwindung des rassistischen Apartheid-Systems  und beim Zimbabwe Institute for Southern Africa in Harare) ?

In einer Gesprächsrunde mit Sandra Prüfer (Bonnections), Helmut Lorscheid, Helmut Orbon (via Skype) sowie weiteren Journalisten und Zeitzeugen werden wir die historischen und aktuellen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Südafrika aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Interkulturelle Woche 2018

14. - 30. September 2018

„Vielfalt verbindet“, so lautet auch in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Woche (IKW) 2018.

In der Vielfalt, die in Deutschland über Generationen gewachsen ist, liegt die Zukunft unserer Gesellschaft. Die IKW bietet auch uns in der Bundesstadt Bonn Gelegenheit, sich entschieden rassistischen und nationalistischen Bewegungen entgegenzustellen und gemeinsam zu diskutieren, wie wir das Zusammenleben und die Gesellschaft auf der Basis von Grund- und Menschenrechten konstruktiv weiterentwickeln wollen.

Mit der Interkulturellen Woche 2018 möchten wir versuchen, wie auch in den vergangenen Jahren, gemeinsam als Bonner Organisationen, Einrichtungen, Kirchengemeinden, Vereine und Verbände, die interkulturellen Themen in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir möchten uns durch Begegnungen in den Stadtteilen kennenlernen, uns gegenseitig einladen, treffen und zeigen, wie ein bereicherndes Zusammenleben in unserer Stadt in Vielfalt gelingen kann.

Nur durch Vielfalt können wir die Vorurteile und die Ängste, die von rassistischen und radikal islamistischen Gruppen in der Gesellschaft verbreitet und geschürt werden, abbauen. Planen Sie in den Tagen der Interkulturellen Woche eine Veranstaltung in Ihrem Wirkungsbereich. Werben Sie für die Interkulturelle Woche in Ihrer Umgebung. Es ist uns wichtig, dass wir gemeinsam die Inhalte der Interkulturellen Woche 2018, wie auch in den vergangenen Jahren, so gestalten, dass neue Akzente im Themenfeld Integration und interkulturelles Leben gesetzt werden können.

Das Programm soll einen Rahmen für besondere Aktionen und Veranstaltungen bieten, die sich am diesjährigen Motto orientieren. Im Vordergrund des Programms stehen Themen wie Migrations-, Flüchtlings- und Integrationspolitik sowie auch Extremismus und radikale Gruppierungen. Diesbezüglich erwarten wir auch von politisch Verantwortlichen verbesserte politische Rahmenbedingungen zur gleichberechtigten Teilhabe von Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten.

Dr. phil. Hıdır Çelik,
Leiter der EMFA-Integrationsagentur im Evangelischen Kirchenkreis Bonn

Die Interkulturelle Woche wird, wie bisher, weiterhin von der Stabsstelle Integration der Bundesstadt Bonn unterstützt.

IKW_2018_Programm.pdf


IKW-Plakat_2018.pdf

Tag der Kippa

Kippa 1

Foto: Hidir Celik

Hunderte Bonner Bürger haben sich mit dem jüdischen Professor Yitzhak Melamed nach dem antisemitischen Angriff auf ihn in der vergangenen Woche im Bonner Hofgarten solidarisiert. Sie versammelten sich am 19. Juli auf dem Bonner Marktplatz, um gegen Judenfeindlichkeit und Intoleranz ein Zeichen zu setzen.

Aufgerufen zu der Aktion hat der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan. "Niemand, keine Bonnerin und kein Bonner und erst recht kein Gast, sollte sich in unserer Stadt vor Tätlichkeiten fürchten müssen, auch nicht wegen eines religiösen Symbols", sagte der OB.

Der Professor, der in den USA lebt und sich auf Einladung der Uni in Bonn befunden hatte, wurde am 11. Juli von einem Deutschen palästinensischer Herkunft angegriffen, der ihm dabei seine Kippa vom Kopf riss. Die herbeigerufene Polizei verwechselte erst das Opfer mit dem Täter. Der Professor wurde von einem Polizisten brutal geschlagen, was für Empörung sorgte. Mehr dazu finden Sie hier .

„Ich möchte gerne einen Beitrag für diese Menschen leisten.“

Ein interessantes Gespräch mit Herrn Khalid Eldanaf zu seiner Motivation, Selbsthilfe von älteren MigrantInnen zu unterstützen, und zu ihren Bedürfnissen.
 
Michael Fischell: „Herr Eldanaf, vielleicht möchten Sie sich zunächst vorstellen…“
 
Khalid Eldanaf: „Ich bin als freiberuflicher Berufsbetreuer tätig. Ich betreue und vertrete Menschen mit Behinderung gerichtlich und außergerichtlich. Ich arbeite seit 2003 in diesem Beruf. Ich habe Sozialpädagogik studiert. Ich habe außerdem ein Master im Studiengang „Beratung und Vertretung im sozialen Recht“ absolviert. Ich habe ein Büro in Bonn-Graurheindorf. Die meisten Klienten sind MigrantInnen, da ich neben Deutsch auch Arabisch spreche.“
 
Michael Fischell: „Sie waren mit dabei, als am Samstag, dem 25. November 2017, im Haus der Geschichte in Bonn unsere (Selbsthilfe-) Gruppe älterer Migrant*innen/Geflüchteter mit gesundheitlichen Einschränkungen gegründet wurde. Seitdem nehmen Sie aktiv an den monatlichen Treffen im MIGRApolis-Haus der Vielfalt teil. Was ist Ihre Motivation, die Gruppe so vielfältig zu unterstützen?“
Khalid Eldanaf : „Ich habe aufgrund meines Berufes viel mit älteren MigrantInnen mit Behinderung zu tun. Ich weiß, wie schwer es diese Menschen haben. Ich möchte gerne einen Beitrag für diese Menschen leisten. Da ich lange in Deutschland lebe und gleichzeitig die sprachlichen und kulturellen Hintergründe von älteren MigrantInnen kenne, kann ich die offenen Fragen zu den verschiedenen alltäglichen Bereichen beantworten."
 
Michael Fischell: „Was reizt Sie an der Idee der Selbsthilfe?“
 
Khalid Eldanaf : „Ich finde es gut, wenn Menschen sich austauschen. Oft kann man von den Erfahrungen anderer Menschen lernen. In einer Selbsthilfegruppe kann man über seine Probleme vertraulich sprechen.“

Aktuelle Veranstaltungen

Aug
26

26.08.2018 11:30 - 14:00

Aug
28

28.08.2018 10:00 - 12:00

Aug
30

30.08.2018 15:00 - 17:00

Sep
4

04.09.2018 10:00 - 12:00

Sep
6

06.09.2018 15:00 - 17:00

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