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Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn

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Willkommen
bei der EMFA

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn – Integrationsagentur

Seit ihrer Gründung 1989 ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine Einrichtung des Kirchenkreises Bonn, mit dem Ziel, Flüchtlinge, Asylsuchende, Migrantinnen und Migranten bei ihren rechtlichen, sozialen, und seelsorgerischen Problemen zu begleiten und zu beraten. 1995 wurde auf Initiative der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V. (BIM e.V.) gegründet, um im Bereich der Bildungsarbeit den Interkulturellen Dialog zu fördern. Gemeinsam führen wir Seminare und Veranstaltungen zu migrationspolitischen Themen, Interkulturelle Trainings und Projekte durch. Der Evangelische Kirchenkreis Bonn setzt sich in Zusammenarbeit mit BIM e.V., den Bonner Gemeinden und städtischen Jugendeinrichtungen für die Belange von Migranten, Migrantinnen und Flüchtlingen ein.

Mit einem kleinen Team von hautamtlichen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und vielen ehrenamtlichen Helfern ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit eine unverzichtbare Anlaufstelle in Bonn geworden. Die gute Vernetzung mit anderen Organisationen und städtischen Einrichtungen kommt den Hilfesuchenden unmittelbar zugute.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungen, Projekte und Berichte.

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Jüdische Zeitreise durch 1700 Jahre Geschichte

EMFA / Integrationsagentur als Kooperationspartner des Projektes

Das Multimedia-Projekt: "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ist besonders für Schulen konzipiert. Mit dem Projekt wird ein modern gestalteter Trailer für den Schulunterricht gestaltet. Durch neun Stationen soll auf die Jahrhunderte alte Geschichte der Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands aufmerksam gemacht werden, von der Spätantike über das Mittelalter zur Gegenwart.

Jüdisches Leben in seiner Vielfalt, nicht nur die Verfolgungsperspektive und Holocaust, wird in diesen Stationen angesprochen. Die Schüler sollen verstehen, weshalb sich ein Jude heute ausgegrenzt und verfolgt fühlen kann. Der Trailer baut weiter eine Brücke zur heutigen Situation.

Die jüdische Geschichte in Deutschland kommt im Schulunterricht nicht ausreichend vor. Es fehlt die Tiefendimension jüdischer Geschichte. Wir möchten hier Basiskenntnisse zur jüdischen Geschichte Europas vermitteln.

Mit diesem Projekt möchten wir aber auch bestehende Vorurteile und Feindschaften gegen Juden abbauen. Dabei werden wir mit Fotos, Videosequenzen, Animationen und Texten arbeiten, um die Erfahrungen jüdischen Lebens in seiner Vielfalt zu dokumentieren. Dadurch wird eine virtuelle Genealogie entstehen, die im Unterricht benutzt werden kann. Das Leben der Juden im heutigen Deutschland wird sichtbar und erlebbar gemacht.

Die Befindlichkeit der jüdischen Bevölkerung in Deutschland heute ist das abschließende Thema. Dadurch sollen Schüler sensibilisiert werden, keine Schimpfworte in Bezug auf Juden zu verwenden und den im Netz kursierenden Verschwörungsfantasien und judenfeindlichen (etwa im Deutschrap: Farid oder Kollegah) oder rechtsextremen Vorstellungen Sachinformation entgegenzuhalten.

Zudem bietet dieses Multimedia-Projekt den Schülern einen Raum, sich zu Wort zu melden und das Projekt mit eigenen Ideen mitzugestalten.

Kontakte

PD. Dr. Hıdır Çelik
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Dr. Uri Kaufmann
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Ulrich Pueschmann
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Mehr unter: https://www.juedischezeitreise.de  

1700 Jahre Juedisches Leben


 

Interkulturelle Woche in 3G eröffnet!

Wie im vergangenen Jahr ist es uns trotz der Corona-Pandemie gelungen, die Eröffnung der Interkulturellen Woche am 17. September 2021 als Präsenzveranstaltung im MIGRApolis - Haus der Vielfalt durchzuführen.

Bedingung für die Teilnahme war, eins von den "3Gs" (geimpft, genesen, getestet) erfüllt zu haben. Dieses Angebot wurde gut angenommen, so nahmen etwa 30 Gäste an der Eröffnungsveranstaltung statt.

Dr. Hıdır Çelik, Leiter der EMFA / Integrationsagentur als Veranstalter der IKW in Bonn, begrüßte die Teilnehmenden. Er bedankte sich ihnen und bei allen Kooperationspartnern, die es seit 30 Jahren ermöglichen, die Interkulturelle Woche in Bonn durchzuführen. Bundesweit findet die IKW nunmehr zum 46. Mal statt.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten Ahmet Dikme und seine Tochter Narim auf Saz, die traditionelle Lieder aus Anatolien vortrugen und für Begeisterung bei den Anwesenden sorgten.

Im Anschluss an die Eröffnungsfeier sprach Serge Palasie von EIne Welt Netz NRW e.V. in einem Vortrag über den langen Schatten der deutschen Kolonialzeit, der sehr aufmerksam von den interessierten Gästen verfolgt wurde. Im Anschluss wurde anregend über das Thema diskutiert.

Zwei Tage später, am 19. September, wurde im MIGRApolis - Haus die Ausstellung "Wir miteinander gegen Hass und Antisemitismus" eröffnet, die bis Ende September besichtigt werden kann.

Programm der Interkulturellen Woche 2021

IKW 2021 1  IKW 2021 2 IKW 2021 3

IKW 2021 4  IKW 2021 5 IKW 2021 6

Fotos: Hıdır Çelik


 

Die unterschiedlichen Erwartungen und Voraussetzungen der Migranten aus dem Mittleren und Nahen Osten

Dienstag, 28. September 2021, 18:00 Uhr

Als ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer begleitet der Referent Dr. med. Hossein Pur Khassalian MigrantInnen seit 2015.

In seinem Vortrag wird er über die unterschiedlichen Erwartungen und Voraussetzungen berichten, die seine Schützlinge aus Syrien, Afghanistan und den Iran mit sich bringen.

Ort: MIGRApolis - Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn, Eintritt frei
Kontakt: Dr. Med. Hossein Pur Khassalian, Telefon: 02283929799, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Verleihung des Marie-Kahle-Preises

Sonntag, 26. September 2021, 11.30 Uhr

Zum zweiten Mal verleihen die beiden evangelischen Kirchenkreise der Region den Marie-Kahle-Preis für Projekte in der Flüchtlingsarbeit, die von ehrenamtlichem Engagement getragen werden.

Im Anschluss an den Gottesdienst der Interkulturellen Woche werden im Rahmen einer Preisverleihung Projekte und Initiativen ins Rampenlicht gerückt, die sich mit ihrer Arbeit für die Integration von Geflüchteten einsetzen. Sie leisten damit aktiv einen Beitrag zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und sollen dafür gewürdigt werden.

Die diesjährigen Preisträger:innen werden in drei Kategorien geehrt:
Kinder, Frauen und Flucht
Durchhalten! Flüchtlingshilfe in Zeiten von Corona
Es gibt ein Leben nach Corona – neue Ideen für die Zukunft

Veranstalter des Marie-Kahle-Preises sind das Diakonische Werk Bonn und Region, die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn sowie das Diakonische Werk Euskirchen.

Der Preis ist benannt nach Marie Kahle. Die Bonnerin hat nach der Reichspogromnacht am 10. November 1938 jüdischen Ladenbesitzern geholfen, den Schaden, den Nationalsozialisten verursacht hatten, zu beheben und aufzuräumen. Allein wegen ihrer Solidarität machte sie das NS-Regime zur Zielscheibe und sie musste mit ihrer Familie aus Deutschland fliehen.

Ort: Kreuzkirche, Kaiserplatz 1, 53113 Bonn
Kontakt: EMFA (Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn) / Integrationsagentur,
Tel. 0228-69 74 91, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

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