Projekte

Die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn veranstaltet und unterstützt regelmäßig  interkulturelle Projekte in Bonn und Umgebung. Auf dieser Seite können Sie sich über eine Auswahl der Projekte der letzten Jahre informieren.

Im April 2014 wurde das Projekt des Netzwerks Flüchtlinge initiiert, mit dem Ziel, den Einsatz und die Arbeit von Ehrenamtlichen, den Kirchenkreisen und anderen Initiativen in und um Bonn besser zu vernetzen und zu koordinieren.

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Jüdische Zeitreise durch 1700 Jahre Geschichte

EMFA / Integrationsagentur als Kooperationspartner des Projektes

Das Multimedia-Projekt: "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ist besonders für Schulen konzipiert. Mit dem Projekt wird ein modern gestalteter Trailer für den Schulunterricht gestaltet. Durch neun Stationen soll auf die Jahrhunderte alte Geschichte der Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands aufmerksam gemacht werden, von der Spätantike über das Mittelalter zur Gegenwart.

Jüdisches Leben in seiner Vielfalt, nicht nur die Verfolgungsperspektive und Holocaust, wird in diesen Stationen angesprochen. Die Schüler sollen verstehen, weshalb sich ein Jude heute ausgegrenzt und verfolgt fühlen kann. Der Trailer baut weiter eine Brücke zur heutigen Situation.

Die jüdische Geschichte in Deutschland kommt im Schulunterricht nicht ausreichend vor. Es fehlt die Tiefendimension jüdischer Geschichte. Wir möchten hier Basiskenntnisse zur jüdischen Geschichte Europas vermitteln.

Mit diesem Projekt möchten wir aber auch bestehende Vorurteile und Feindschaften gegen Juden abbauen. Dabei werden wir mit Fotos, Videosequenzen, Animationen und Texten arbeiten, um die Erfahrungen jüdischen Lebens in seiner Vielfalt zu dokumentieren. Dadurch wird eine virtuelle Genealogie entstehen, die im Unterricht benutzt werden kann. Das Leben der Juden im heutigen Deutschland wird sichtbar und erlebbar gemacht.

Die Befindlichkeit der jüdischen Bevölkerung in Deutschland heute ist das abschließende Thema. Dadurch sollen Schüler sensibilisiert werden, keine Schimpfworte in Bezug auf Juden zu verwenden und den im Netz kursierenden Verschwörungsfantasien und judenfeindlichen (etwa im Deutschrap: Farid oder Kollegah) oder rechtsextremen Vorstellungen Sachinformation entgegenzuhalten.

Zudem bietet dieses Multimedia-Projekt den Schülern einen Raum, sich zu Wort zu melden und das Projekt mit eigenen Ideen mitzugestalten.

Kontakte

PD. Dr. Hıdır Çelik
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Dr. Uri Kaufmann
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Ulrich Pueschmann
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Mehr unter: https://www.juedischezeitreise.de 

1700 Jahre Juedisches Leben

 

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Multimedia-Projekt: ″Jüdische Zeitreise: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland″

Die jüdische Geschichte in Deutschland kommt im Schulunterricht nicht ausreichend vor. Im Schulunterricht fehlt auch heute die Tiefendimension jüdischer Geschichte. Wir möchtenhier Basiskenntnisse zur jüdischen Geschichte Europas vermitteln.

Mit diesem Projekt möchten wir aber auch bestehende Vorurteile und Feindschaften gegen Juden abbauen. Dabei werden wir mit Fotos, Videosequenzen, Animationen und Texten
arbeiten, um die Erfahrungen jüdischen Lebens in seiner Vielfalt zu dokumentieren. Dadurch wird eine virtuelle Genealogie entstehen, die auch im Unterricht benutzt werden kann. Das
Leben der Juden im heutigen Deutschland wird sichtbar und erlebbar gemacht. Durch eine Webpräsentation wird in Zeiten der Pandemie eine Alternative zum Präsenzunterricht angeboten.

Das Multimedia-Projekt: ´´1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland´´ ist besonders für Schulen konzipiert.

Mit dem Projekt wird ein modern gestalteter Trailer für den Schulunterricht gestaltet. Durch acht Stationen soll auf die Jahrhunderte alte Geschichte der Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands aufmerksam gemacht werden, von der Spätantike über das Mittelalter zur Gegenwart. Jüdisches Leben in seiner Vielfalt, nicht nur die Verfolgungsperspektive, wird in diesen Stationen angesprochen. Die Schüler sollen verstehen, weshalb sich ein deutscher Jude 1933 ausgegrenzt und verfolgt fühlte. Der Trailer baut weiter eine Brücke zur heutigen Situation.

Die Befindlichkeit der jüdischen Bevölkerung in Deutschland heute ist das abschließende Thema. Dadurch sollen Schüler sensibilisiert werden, keine Schimpfworte in Bezug auf Juden zu verwenden und den im Netz kursierenden Verschwörungsphantasien und judenfeindlichen (etwa im Deutschrap: Farid oder Kollegah) oder rechtsextremen Vorstellungen Sachinformation entgegenzuhalten.

Zudem bietet dieses Multimedia-Projekt den Schülern einen Raum, sich zu Wort zu melden und das Projekt mit eigenen Ideen mitzugestalten.

Team und Assistenten:
PD. Dr. Hıdır Çelik, Wissenschaftliche Begleitung des Projektes, Leiter der EMFA / Integrationsagentur Bonn
Dr. Uri Kaufmann, Wissenschaftliche Begleitung und Text
Ulrich Püschmann, Fotografie, Video und Designberatung


 

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Das Bonner Netzwerk „Flucht, Migration und Behinderung“

Wer sind wir?

Wir sind hauptamtliche und ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure aus der der Flüchtlings- und Behindertenhilfe, der Migrations- und Sozialarbeit, des Gesundheits- und Pflegesektors sowie der Selbsthilfe. Wir bauen gemeinsam das „Bonner Netzwerk Flucht, Migration und Behinderung“ auf.

Wir sind dabei:

Behinderten-Gemeinschaft Bonn e.V. (Behindertenbeauftragte der Bundesstadt Bonn)
Bonner Verein für Pflege- und Gesundheitsberufe e. V.
Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Köln und das südliche Rheinland
Alzheimergesellschaft Bonn Rhein/Sieg e.V.
Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur
Herr Khalid Eldanaf Dipl. Sozialpädagoge und Berufsbetreuer in Bonn
Frau Ulrike Graepp, Dipl. Sozialarbeiterin / „Selbsthilfegruppe Geflüchtete/Migrant*innen mit Behinderungen u/o gesundheitlichen Einschränkungen

Was wollen wir?

In Bonn lebt eine wachsende Zahl von Geflüchteten / Zuwanderinnen und Zuwanderern mit Beeinträchtigungen / Behinderung(en) und gesundheitlichen Einschränkungen. Sie und ihre Familien möchten erfahren, an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfen benötigen und wo sie Unterstützung und Beratung für ihre Fragen und Probleme erhalten. Es gibt es einen großen Informationsbedarf dieser Menschen bezüglich der Einrichtungen und Angebote der Behindertenhilfe, der präventiven, rehabilitativen und sozialrechtlichen Möglichkeiten und der Versorgungsstruktur des deutschen Gesundheitswesens.

Unser Ziel ist es, durch niedrigschwellige und bedürfnisgerechte Angebote der Beratung, Information, Empowerment und Unterstützung Migrantinnen und Migranten, Geflüchteten mehr Teilhabe an Gesundheit, Prävention, Pflege zu ermöglichen.

Wir möchten…

• den fachlichen Erfahrungs- und Aktionsaustausch möglichst vieler Akteurinnen und Akteuren der Sozial-, Migrationsarbeit, der Flüchtlings- und Behindertenhilfe organisieren
• insbesondere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Migranten(selbst)organisationen und der Selbsthilfe erreichen
• Migrantinnen und Migranten / Geflüchtete mit Beeinträchtigungen / Behinderung(en) und ihre Familien über Möglichkeiten der Behindertenhilfe und Selbsthilfe informieren
• die Zusammenarbeit mit anderen Initiativen und Verbänden suchen
• eine praxisorientierte Weiterbildung und Veranstaltungen anbieten
• die Öffentlichkeit informieren und sensibilisieren

Wie arbeiten wir?

• Um die Arbeitsfähigkeit des Netzwerkes zu sichern, hat sich eine (noch ausbaufähige) Steuerungsgruppe gebildet: Angesichts der aktuellen Situation organisiert sich die Steuerungsgruppe monatlich über zoom.

Wir suchen Mitmacherinnen und Mitmacher für Zusammenarbeit!

• Wir wissen, auch andere Verbände und Initiativen, zum Beispiel aus der Flüchtlings-, Behinderten- und Selbsthilfe sind, ähnlich unserem Anliegen, auf dem Weg, können viel beisteuern - wir haben keinen Alleinvertretungsanspruch!
Wir suchen mit Ihnen den Erfahrungsaustausch, sind neugierig zu erfahren was Sie tun und anbieten.

Haben Sie Fragen und/oder möchten Sie mitmachen, nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Kontakt zum Netzwerk: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (J. Michael Fischell, Dipl.Soz.Wiss.)

Das Netzwerk „Flucht, Migration und Behinderung“ ist Teil des Projektes: „Vielfalt und Hilfe durch Inklusion und gesundheitliche Teilhabe“
Untertitel: „Multiplikatorengestützte Beratung, Fortbildung und Empowerment für Geflüchtete / Zugewanderte mit Beeinträchtigungen / Behinderung und /oder Erkrankungen“

Projektträger ist die EMFA / Integrationsagentur. Projektleiter: Dr. Hidir Celik; Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit des Ev. Kirchenkreises Bonn (EMFA) / Integrationsagentur
Projektkoordination: J. Michael Fischell (Dipl.Soz.Wiss.)

Gefördert als spezifische Maßnahme im Rahmen der KOMM-AN NRW III-Projekte durch die Landesregierung NRW; in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

Vorstellung


 

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Familien fit machen für Kitas und Schule: Gemeinsam ins Gespräch kommen

 
In diesem Projekt wollen wir Eltern – speziell Mütter – auf Erziehungs- und Bildungsanforderungen in Deutschland vorbereiten. Kitas und Schulen werden durch das Projekt entlastet.
 
In Zusammenarbeit mit Kitas und Grundschulen werden einfache Informationseinheiten und Beratung für geflüchtete Familien mit Kindergarten- und Schulkindern angeboten.
Unterschiedliche Verhaltensweisen von Flüchtlingsfamilien und deutschen Eltern werden besprochen und kulturelle Hintergründe und Motive dafür erklärt. Dabei geht es nicht um Bewertungen, sondern um Austausch und Klärung von Unterschieden.
 
Der Entstehungskontext für die jeweiligen unterschiedlichen Vorstellungen soll erfragt und beschrieben werden.
 
Um eine lockere Lern-Atmosphäre zu schaffen, wird zu Beginn ein gemeinsames Frühstück mit Kennenlernen empfohlen.
 
Folgende Themen werden u.a. angesprochen:
• Wie sieht Erziehung und Bildung im Herkunftsland und wie hier in Deutschland aus?
• Wünsche, Erwartungen, Ängste der Mütter an Kita und Schule
• Wünsche und Erwartungen von Kita und Schule an die Eltern und Kinder
• Einfache Informationen zum deutschen Schulsystem
• Wie können die Eltern den Kindern helfen – was ist das Wichtigste?
• Normen, Werte und rechtliche Grundlagen in Deutschland in Bezug auf Erziehung, Kinderrechte und Gleichberechtigung der Frau
 
Projektleitung und Ansprechpartnerin: Barbara Schlüter 
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Hier finden Sie die Broschüre und den Flyer als pdf-Dateien:
 
 
 

 

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Enkelkinder erzählen Geschichten über ihre Großeltern

mia nonna mio nonno
mi abuela mi abuelo
Meine OMA Mein OPA
Büyükannem Büyükbabam
i giagiá mou o pappoús mou
dapîra min bapîrê min

Inzwischen sind über 60 Jahre seit dem Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Ländern wie Italien, Griechenland, Spanien sowie der Türkei vergangen.

Die erste Generation der Zugewanderten wurde oft mit ihrer Anpassungsbereitschaft sowie ihrer Loyalität zu Deutschland oder Integrationsverweigerung beschrieben. Nach über 60 Jahren Migration werden neue Debatten geführt, welchen Einfluss sie auf ihre Kinder und Enkelkinder hat und ausübt. Vielfach wird über die Defizite der ersten Generation debattiert, aber nicht viel über deren Beziehung zu ihren Enkelkindern.

Die demographische Entwicklung  in Deutschland zeigt, dass mittlerweile in der zweiten und dritten Generation eine wachsende Heterogenität vorhanden ist. Die Lebenssituation dieser Generationen zeigt sich, je nach Millieu und sozialem Umfeld, unterschiedlich. Diese unterschiedlichen kulturellen wie sozialen Prägungen werden natürlich auch durch die erste Generation beeinflusst. Hier werden wir auch durch das Projekt feststellen, welche Faktoren, wie Kommunikation zwischen den Generationen, eine Rolle spielen.

Dabei verläuft diese Beziehung nicht immer positiv. Auch die sprachliche Kommunikation ist ein Faktor, der von der dritten Generation unterschiedlich wahrgenommen und weitergegeben wird.
Vor allem gibt es unter dentürkeistämmigen Zuwander*innen als der größten Migrantengruppe (etwa 3 Millionen) Konflikte zwischen den Generationen, die durch sprachliche Missverständnisse und Kommunikationsschwierigkeiten entstehen.

In der Gesellschaft bestehen Vorurteile gegenüber der ersten Generation, dass sie nur negative Einflüsse auf ihre Kinder und Enkelkinder ausgeübt hat. Wir werden durch dieses Projekt nachweisen, dass sie auch positive Einflüsse hinterlassen hat.

Aus der Sicht der Enkelkinder wird aufgezeigt, was ihre Großeltern wollten und welche Werte sie ihnen weitervermittelt haben. Mit einer Erzähl- und Bilddokumentation, bestehend aus Interviews und Bildstrecken, werden umfassende Informationen an Wissenschaft und Experten sowie Beratungsstellen weitergegeben, um in der Gesellschaft bestehende Vorurteile gegenüber der ersten Generation zu widerlegen. Es werden durch
Erzählungen der Enkelkinder Wege aufgezeigt, welche Faktoren in der Vergangenheit dazu geführt haben, dass die erste Generation nicht an der gesellschaftlichen Integration teilgenommen hat, und wie in der Zukunft deren Ausschluss aus der gesellschaftlichen Teilhabe überwunden werden kann.

Die dritte Generation der Jugendlichen aus der Migrationsgesellschaft  hat einen reichen Erfahrungsschatz und bietet uns ihr Wissen an, wie wir aus der Vergangenheit lernen, um einen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Dadurch wird auch ein Perspektivenwechsel gegeben, der nicht nur auf Defizite und Probleme orientiert ist.
 
Wer eine Geschichte über seine/ihre Großeltern erzählen möchte, kann sich bei uns melden. Verantwortlich sind für das Projekt: Dr.phil.Hidir Celik und Ulrich Püschmann.

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Vielfalt durch Inklusion und Teilhabe - Multiplikatorengestützte Beratung, Fortbildung und Empowerment für Geflüchtete/ Zugewanderte mit Beeinträchtigungen/Behinderungen und/oder Erkrankungen

In Bonn lebt eine wachsende Zahl von Zuwander*innen mit Beeinträchtigungen / Behinderung(en) und gesundheitlichen Einschränkungen. Geflüchtete / Zugewanderte und ihre Familien möchten erfahren, an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfen benötigen und wo sie Unterstützung und Beratung für ihre Fragen und Probleme erhalten. Es gibt es einen großen Informationsbedarf dieser Menschen bezüglich der Einrichtungen und Angebote der Behindertenhilfe und der Versorgungsstruktur des deutschen Gesundheitswesens. Diese Situation schafft neue Anforderungen an zielgruppenorientierte und bedarfsgerechte stadtteilorientierten Beratungs- und Angebotsstrukturen.
 
Das Hauptziel ist es, Barrieren und Hemmschwellen für die Inanspruchnahme staatlicher und nichtstaatlicher Leistungen und Angebote für Menschen der Zielgruppe und ihren Angehörigen, zu vermindern bzw. zu beseitigen. Die Maßnahmen sollen, im Sinne von Inklusion, einen Beitrag zur gesundheits- und behindertengerechten Stadtteilentwicklung für alle Generationen und Menschen aller Kulturen leisten.
 
Welche Umsetzungsschritte sind geplant?
- niedrigschwellige und bedürfnisgerechte Angebote der Beratung, Information, Hilfesettings und Unterstützung, Migrant*innen und Geflüchteten mehr Teilhabe an Gesundheit, Prävention, Pflege sollen ermöglicht werden. Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass es sinnvoll ist, Geflüchtete/Zugewanderte auch zur Selbsthilfe und Selbstorganisation zu motivieren. Bewährt hat sich eine Mischung von Beratungs- und Selbsthilfestrukturen.
- Das Projekt verfolgt einen generationenübergreifenden Ansatz; geplant ist der Dialog und Austausch älterer und jüngerer Zugewanderter/Geflüchteter (u.a. mit dem Projektmodul „Gesundheitliche Teilhabe für ältere Migrant*innen durch den Erwerb digitaler Kompetenzen“).
- Die örtlichen Migranten(selbst-)organisationen werden in Bemühungen miteingebunden, Angebote und bedarfsgerechte Hilfen bei Behinderungen, bzw. Erkrankungen für (ältere) Zuwander*innen aktiv mitzugestalten.
- Die professionellen und ehrenamtlichen Akteur*innen aus den Arbeitsbereichen Migration, Flüchtlings- und Behindertenhilfe stehen vor großen und neuen Herausforderungen, die es notwendig machen, eine entsprechende Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie den fachlichen Erfahrungsaustausch (Netzwerk) zu organisieren. Den Akteur*innen, darunter insbesondere Multiplikator*innen aus Migranten(selbst)organisationen sollen die unterschiedlichen Handlungsfelder der Gesundheits- und Behindertenhilfe vermittelt werden. 
- Annahme des Angebotes, Zusammenarbeit im Quartier mit anderen Initiativen und Mul-tiplikatoren, Erreichung der Zielgruppe sowie ihre Sensibilisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Teilnahme der Multiplikatoren an der Maßnahme.
 
Für das Projekt ist Michael Fischell verantwortlich.

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Foto-Wanderausstellung zum Thema Antisemitismus

Juden in Deutschland fühlen sich zunehmend bedroht
Beschimpfungen, Mobbing und auch Gewalt nehmen ständig zu…
Juden haben Angst…

Antisemitismus ist nicht irgendein Verschwörungsglaube, sondern er bedroht die Grundlagen jeder friedlichen, freiheitlichen und rechtsstaatlichen Ordnung.
 
Viele Menschen in Deutschland wissen nicht, dass jüdische Institutionen in der Regel unter Polizeischutz stehen. Erst der Angriff auf einen Kippa-tragenden Jungen in Berlin im April 2018 erregte ein größeres Medienecho.
 
Durch Internet, Satellitenfernsehen und die Verbreitung von Smartphones können hunderte Fernsehkanäle in Deutschland angeschaut werden. Konflikte aus dem Nahen Osten werden so unter Familien in Deutschland ausgetragen. Die Hemmschwellen bei antisemitischen Äußerungen sind im anonymen Internet zurückgegangen, antisemitische Parolen werden öffentlich skandiert, jüdische Restaurants angegriffen, Friedhöfe geschändet,
Synagogen angegriffen, und für jüdische Schüler ist das Klima an vielen Schulen unfreundlich.
 
Diese Sachlage gilt es zu vermitteln und besonders junge Leute zu sensibilisieren, so etwas nicht zu tun, sondern respektvoll mit anderen Menschen oder Verschiedenheit umzugehen. Einem breiten Publikum soll die Wirklichkeit jüdischen Lebens nahegebracht werden.
 
Der Wert der Ausstellung liegt in dieser Sensibilisierung und der Vermittlung von Basiskenntnissen über jüdisches Leben heute in Deutschland.

Eine möglichst einfach aufzubauende Roll-Up-Ausstellung soll in Schulen an zentraler Stelle platziert werden. Übers Internet können dann die Interviews abgerufen werden. Lehrer sollen diesen Lernprozess begleiten.
 
Das Projekt Angst vor Hass ist als Wanderausstellung konzipiert, die in Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen Station machen wird. Den Anfang macht die Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Bonn.
 
Die Ausstellung wurde von Frau Leutheusser-Schnarrenberger, der Antisemitismusbeauftragten von Nordrhein-Westfalen, am 28. Januar (Dienstag) um 11.00 Uhr in der Bertolt-Brecht-Gesamtschule, Schlesienstraße 21-23, 53119 Bonn, eröffnet.
 
Die Grußworte sprachen:
Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn
Pfarrer Uwe Grieser, stellvertretender Superindendent des Evangelischen Kirchenkreises Bonn
Margarete Traub, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Bonn
Margarete Ruhnke, Leiterin der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn
 
Die Moderation übernahmen Dr. Hidir Celik, Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur und Dr. Uri Robert Kaufmann, Leiter der Alten Synagoge Essen. Anwesend war der Fotograf Ulrich Püschmann.
 
Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung durch die Bläsergruppe der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn.
 
Träger des Projektes ist die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn (EMFA) / Integrationsagentur.
 
Die Ausstellung „Juden in Deutschland haben wieder Angst“ ist bis Ende Februar im Foyer der Aula der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn, Schlesienstraße 21-23, zu sehen.
 
 
 

 

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WIR MITEINANDER: Neue Wegmarke im christlich-islamischen Dialog

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Foto: Ulrich Püschmann

Foto-Wanderausstellungen + Online-Periodika

Die Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn / Integrationsagentur startet ein neues Projekt, um im Bonner Raum den christlich-islamischen Dialog zu stärken und zu fördern. Mit dem Projekt sollen Vorurteile abgebaut, und es soll dem Rassismus aktiv entgegen getreten werden.

Durch das Projekt werden christlich-muslimische Impulse in die politische Debatte gestellt, um einerseits das Miteinander der Kulturen zu stärken, andererseits den fundamentalistisch radikalen Meinungen in der Gesellschaft entgegen zu treten.

Mit dem Aufbau von Online-Periodika wird in den Kirchenkreisen und in den Städten über das Zusammenleben unter dem Aspekt des christlich-islamischen Dialogs berichtet.

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Netzwerk Flucht, Behinderung und Krankheit

Dieses Netzwerk setzt sich zum Ziel, die Versorgung, Unterstützung und Beratung von geflüchteten Menschen mit Behinderung(en) und ihrer Angehörigen zu verbessern, uns als Beratungsstellen und Anbieter von Unterstützungsangeboten untereinander besser abzustimmen und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen. Die EMFA/ Integrationsagentur übernimmt die Koordinierung des Netzwerkes.

Näheres zu diesem Netzwerk unter: http://fbk-bonn.de/ 

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